Rauchfrei durch Hypnose – aus Leverkusen, online per Zoom

Es gibt einen Punkt, an dem viele Raucher ankommen: Sie wissen, dass sie aufhören wollen. Sie haben es vielleicht schon mehrfach versucht. Pflaster, Kaugummi, Eigeninitiative, Apps, kalter Entzug. Manchmal hat es ein paar Wochen funktioniert, dann kam die Stresssituation, der Stammtisch, der Urlaub – und mit ihnen die alte Gewohnheit zurück. Hypnose ist hier kein Wundermittel. Aber sie ist ein Werkzeug, das genau dort ansetzt, wo reine Willenskraft an ihre Grenzen kommt: an den automatischen Mustern im Unterbewusstsein, die Sie immer wieder zur Zigarette greifen lassen. Auf dieser Seite finden Sie eine ehrliche Beschreibung, wie ich beim Thema Rauchfrei arbeite – und was Sie dafür mitbringen sollten.
Mein Name ist Frank Ginter, ich bin Hypnose-Coach aus Leverkusen und arbeite ausschließlich online per Zoom mit Klienten in Leverkusen, Köln, Düsseldorf, Bonn und deutschlandweit.
Warum mir dieses Thema persönlich wichtig ist
Ein guter Freund von mir war starker Raucher. Er ist an Lungenkrebs gestorben. Diese Erfahrung hat mich geprägt – sie ist einer der Gründe, warum ich heute Hypnose-Coaching im Bereich Rauchentwöhnung anbiete. Ich verspreche Ihnen keine Wunder, und ich werde keine Schock-Aussagen über Krebsstatistiken bringen, um Sie unter Druck zu setzen. Aber ich nehme das Thema ernst. Wer aufhören will, verdient eine Begleitung, die fachlich solide ist und die Verantwortung respektiert, die Sie selbst für diesen Schritt tragen.
Das 2+1-Stunden-Konzept – mein Vorgehen
Ich arbeite beim Thema Rauchfrei nach einem bewährten Konzept aus meiner Hypnose-Ausbildung: zwei Stunden Erstsitzung, eine Stunde Nachsorge etwa eine Woche später. Diese Struktur hat sich in der Praxis als besonders wirksam erwiesen, und sie unterscheidet sich bewusst von Schnellverfahren, die mit "Rauchfrei in einer halben Stunde" werben. Hier der Ablauf:
Schritt 1 – Kostenloses Erstgespräch (15 Minuten, online per Zoom)
Wir klären Ihr Anliegen, ich schaue, ob Hypnose in Ihrem Fall ein passendes Werkzeug ist, und Sie spüren, ob die Chemie stimmt. Falls ja, vereinbaren wir den ersten regulären Termin.
Schritt 2 – Erstsitzung (zwei Stunden)
Die erste Stunde ist Anamnese. Ich frage nach Ihren Rauchgewohnheiten, nach Auslöse-Situationen, nach Ihrem Alkoholkonsum (der für die Rauchentwöhnung eine wichtige Rolle spielt), nach gesundheitlichen Vorbedingungen und nach Ihrer eigenen Motivation. Erst dann beginnt die eigentliche Hypnose-Phase: Tranceeinleitung, Lösen innerer Blockaden, Suggestionsarbeit zum Loslassen der Gewohnheit. Diese Phase dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten – kurz genug, um nicht ermüdend zu werden, lang genug, damit das Unterbewusstsein die Inhalte wirklich aufnehmen kann.
Schritt 3 – Die nächsten 72 Stunden
Das ist der entscheidende Zeitraum. Nach der Hypnose befindet sich Ihr Gehirn für etwa drei Tage in einem Zustand erhöhter Plastizität – die Veränderung "schreibt" sich in dieser Zeit ein. Wer in dieser Phase auch nur eine einzige Zigarette raucht, kann den ganzen Prozess sabotieren. Diese Regel ist nicht von mir erfunden. Sie ist neurologisch begründet und einer der Hauptgründe, warum Rauchentwöhnungen scheitern, wenn Klienten "nur mal probieren" wollen, wie eine Zigarette nach der Hypnose schmeckt.
Schritt 4 – Nachsorge-Termin (eine Stunde, etwa eine Woche später)
Hier besprechen wir die erste rauchfreie Woche. Wo war es leicht, wo schwierig? Welche Situationen kamen vor, an die wir in der Erstsitzung nicht gedacht haben? In einer zweiten, kürzeren Hypnose-Phase verfeinern wir die Wirkung der ersten Sitzung. Wichtig: Die Nachsorge ist keine "zweite Chance, falls es beim ersten Mal nicht geklappt hat". Sie ist die logische Fortführung – und genau deshalb wirksam.
Was ich beim Thema Rauchfrei explizit nicht mache
Ich bin Hypnose-Coach, kein Arzt, kein Heilpraktiker, kein Psychotherapeut. Diese Grenze ziehe ich klar. Konkret bedeutet das:
- Keine Heilaussagen. Ich behaupte nicht, dass Hypnose Krankheiten heilt oder vorbeugt. Hypnose-Coaching unterstützt eine bewusste Verhaltensentscheidung – mehr nicht und nicht weniger.
- Keine Aversionsarbeit. Manche Hypnose-Anbieter arbeiten mit Schock-Suggestionen ("Zigaretten schmecken Ihnen ekelhaft, wie verfaultes Fleisch"). Das ist nicht mein Ansatz. Ich arbeite mit Loslass- und Gleichgültigkeits-Suggestionen, die respektvoller wirken und nachhaltiger sind.
- Keine Gruppen-Hypnose. Rauchentwöhnung ist ein sehr persönlicher Prozess. In einer Gruppe geht das verloren – und ein einziger Skeptiker kann die Wirkung für alle anderen schwächen.
- Keine Partner-Entwöhnungen. Wenn zwei Menschen gleichzeitig aufhören wollen, scheitert es oft daran, dass der "Schwächere" den "Stärkeren" mitzieht. Jeder geht seinen eigenen Weg.
- Keine Erfolgs-Garantien. Niemand kann Ihnen seriös garantieren, dass Sie nach einer Sitzung nie wieder eine Zigarette anfassen. Wer das verspricht, übertreibt.
Wann Hypnose für das Rauchfrei werden nicht das richtige Werkzeug ist
Es gibt Konstellationen, in denen ich offen sage, dass eine Rauchentwöhnung mit Hypnose bei mir nicht das passende Angebot ist:
- Sehr starkes Rauchen (über 30 Zigaretten täglich). Hier ist meist eine schrittweise Entwöhnung sinnvoller, oft mit ärztlicher Begleitung, um starke Entzugserscheinungen zu vermeiden.
- Hoher Alkoholkonsum. Wer dreimal pro Woche oder häufiger Alkohol trinkt, oder regelmäßig bis zum Rausch, hat es bei der Rauchentwöhnung deutlich schwerer. Alkohol senkt die Hemmschwelle, und die Kombination Alkohol-Zigarette ist tief verkoppelt. Hier kann es sinnvoller sein, zuerst das Trinkverhalten anzuschauen.
- Schwangerschaft. Eine Rauchentwöhnung in der Schwangerschaft ist medizinisch sensibel. Sie sollte von speziell ausgebildeten Behandlern oder unter ärztlicher Begleitung erfolgen – ich übernehme das nicht.
- Bestimmte Risikogruppen. Bei Herzpatienten, Menschen mit neurologischen Erkrankungen oder bei Einnahme bestimmter Medikamente kann ein abruptes Aufhören Nebenwirkungen haben. In diesen Fällen sollten Sie vorab Ihren Hausarzt oder behandelnden Facharzt fragen.
- Wenn Sie nicht selbst aufhören wollen. Wenn Ihre Partnerin, Ihr Arzt oder Ihre Familie auf Sie eingewirkt hat – aber Sie selbst noch nicht innerlich überzeugt sind – wird Hypnose schlecht funktionieren. Das ist kein Vorwurf. Es ist nur ehrlich.
Auch das klären wir im kostenlosen 15-minütigen Erstgespräch. Wenn ich den Eindruck habe, dass Hypnose bei Ihnen nicht das richtige Werkzeug ist, sage ich es Ihnen – und gegebenenfalls mit Hinweis auf eine geeignetere Anlaufstelle.
Was Sie selbst beitragen müssen
Hypnose nimmt Ihnen die Verantwortung nicht ab. Damit das 2+1-Stunden-Konzept gut funktioniert, brauche ich von Ihnen:
- Volle eigene Entscheidung. Sie wollen aufhören – nicht "weil Sie sollten", sondern weil Sie es selbst wollen.
- Vorbereitung der Umgebung. Vor der Erstsitzung räumen Sie alle Rauch-Utensilien aus Ihrer Reichweite: Aschenbecher, Feuerzeuge, Restbestände an Zigaretten. "Gelegenheit macht Rückfall."
- 72 Stunden Disziplin. Drei Tage komplett rauchfrei nach der Sitzung – egal was passiert.
- Vermeidung von Rückfall-Situationen. In der ersten Phase Stammtische, Raucher-Treffs und alkoholreiche Abende meiden, bis Sie sich stabil fühlen.
- Mitarbeit bei der Reflexion. Vor dem Nachsorge-Termin notieren Sie sich, in welchen Situationen es leicht war und in welchen schwierig.
Atemtraining als Verstärker
Ein Werkzeug, das ich besonders gerne empfehle, ist ein einfaches Atemtraining. Das passt zu meinem Hintergrund als Yogalehrer und als Atemcoach. Die Übung: Dreimal täglich (morgens, mittags, abends) zehn Minuten lang im Fünf-Sekunden-Rhythmus tief ein- und ausatmen. Diese Übung senkt nachweislich das Rauchverlangen, hilft bei der Entgiftung und verbessert das Allgemeinbefinden – innerhalb der ersten Woche kann das Lungenvolumen messbar zunehmen. Es ist eine kleine, aber wirksame Begleitung des Hypnose-Prozesses, die Sie selbst in der Hand haben.
Online per Zoom – funktioniert auch bei der Rauchentwöhnung
Das 2+1-Stunden-Konzept funktioniert online genauso gut wie in einer Präsenz-Sitzung. Sie sind in Ihrer eigenen Umgebung – das ist beim Thema Rauchen sogar ein Vorteil, weil Sie direkt nach der Hypnose nicht erst durch eine möglicherweise verraucht riechende Außenwelt nach Hause müssen, sondern in einem rauchfreien Raum nachklingen können. Was Sie brauchen: eine stabile Internetverbindung, ein Gerät mit Kamera und Mikrofon und einen ungestörten Raum, in dem Sie für gut zwei Stunden Ruhe haben.
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FAQ: Häufige Fragen zur Rauchentwöhnung mit Hypnose
Mein Konzept ist auf zwei Sitzungen ausgelegt: eine zweistündige Erstsitzung und eine einstündige Nachsorge etwa eine Woche später. Das ist bei den meisten Klienten ausreichend. Wenn nach diesen beiden Sitzungen das Verlangen noch nicht ganz weg ist oder neue Situationen auftauchen, an die wir nicht gedacht haben, können wir weitere Vertiefungs-Sitzungen vereinbaren. Eine Garantie, dass es bei zwei Sitzungen bleibt, gebe ich nicht.
Nach einer Hypnose-Sitzung befindet sich das Gehirn etwa 72 Stunden lang in einem Zustand erhöhter neurologischer Plastizität – die Veränderung "schreibt" sich in dieser Zeit ein. Wer in diesen drei Tagen auch nur eine einzige Zigarette raucht, kann den gesamten Prozess sabotieren. Das ist einer der häufigsten Gründe, warum Rauchentwöhnungen scheitern: Klienten "probieren" aus Neugier, ob die Hypnose wirklich gewirkt hat, und löschen damit selbst die Wirkung.
Bei den meisten Klienten sind die Entzugserscheinungen mit Hypnose deutlich schwächer als bei einem reinen kalten Entzug. Das hängt damit zusammen, dass die Hypnose das Verlangen direkt im Unterbewusstsein adressiert. Aber: Jeder Körper reagiert anders. Manche Menschen merken kaum etwas, andere haben in den ersten Tagen leichte Konzentrations- oder Stimmungsschwankungen. Das Atemtraining und ausreichend Wasser zu trinken helfen, die Symptome zu mildern.
Viele Raucher haben Angst davor. Die Suggestionen, die ich in der Sitzung verwende, gehen ausdrücklich darauf ein: "Du wirst nicht mehr essen als zuvor und Du wirst nicht zunehmen." Trotzdem kann es individuell zu kleineren Gewichtsverschiebungen kommen, weil der Stoffwechsel sich umstellt. Wenn das Gewicht ein zentrales Thema für Sie ist, sprechen Sie es im Erstgespräch an – wir können die Sitzung dann entsprechend anpassen.
Bei einem Rückfall nach einer gewissen Zeit der Abstinenz beginnen wir am besten komplett von vorn. Eine "Auffrisch-Sitzung" reicht meist nicht, weil das Unterbewusstsein die Veränderung dann oft schon "abgehängt" hat. Wichtig ist, ehrlich zu sich selbst zu sein: Was war der Auslöser? Was hat den Rückfall begünstigt? Diese Reflexion fließt in die nächste Sitzung ein.
Ja, bei guter Vorbereitung. Die Hypnose selbst ist eine Stimm- und Wahrnehmungs-Arbeit, die online zuverlässig funktioniert. Sie brauchen einen ruhigen Raum, gute Internetverbindung, Kamera und Mikrofon, und Sie sollten für die Erstsitzung etwa 2,5 Stunden ungestört Zeit haben. Viele Klienten finden es sogar angenehmer, weil sie nach der Sitzung in der eigenen Umgebung nachklingen können, ohne erst durch den Stadtverkehr zu müssen.

